Verschobener Abschiebeflug nach Afghanistan

Laut Informationen des Magazins der Spiegelwurde ein Abschiebeflug, der für Mittwoch geplant war, verschoben. Grund dafür sind nicht Sicherheitsbedenken, sondern die deutsche Botschaft in Kabul, die noch nicht arbeitsfähig ist.

Von Edgar Schülter
Unter Berufung auf Regierungskreise aus Berlin berichtete das Magazin am Samstag, dass durch einen Bombenanschlag die Vertretung in der Hauptstadt stark beschädigt wurde. Aus logistischen Gründen kann daher die Abschiebeaktion nicht durchgeführt werden. 
Aus dem Auswärtigen Amt kam kein Kommentar dazu. Ein Sprecher sagte:“ Wir äußern uns nicht im Vorfeld solcher Maßnahmen.“ Laut Informationen der Presseagentur DPA sollte der Abschiebeflug ungeachtet von Gefechten und Anschlägen in verschiedenen Landesteilen Afghanistans, trotzdem stattfinden. Dieser Flug sollte eigentlich am Mittwoch von Leipzig aus starten.
Es handelte sich um Leute die ihre Identität verstecken oder verheimlichen, außer Straftäter und Gefährder. Linke, grüne, Sozialdemokraten und Menschenrechtsgruppen forderndes das abschiebe verfahren ausnahmslos stoppen.
Seit Ende vom Jahr 2014, seit dem Abzug der Truppen, hat sich die Sicherheitslage in Afghanistan stark verschlechtert. Die radikalen islamistischen Taliban kontrollieren mittlerweile 11 Prozent des Landes, laut US Militär angaben.


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