Imperialismus und Krieg

Volkskorrespondent Lupo – 25. Januar 2022

Lupo

Nach der Weltwirtschaftskrise 1929 fand 10 Jahre später der 2. Weltkrieg mit dem Überfall Hitlers auf die Sowjetunion statt. Dies hat nichts zu tun mit der besonderen Bösartigkeit Hitlers, sondern die imperialistischen Mächte hatten sich derart verhakt, dass nur noch ein Krieg der Ausweg war zwecks Aufteilung der Welt. Diese Entwicklung geißelte Lenin als Imperialismus bedeutet Krieg.

Und verfolgt man die Kriegshetze des Westens und die Friedensheuchelei eines Putin mit seiner Hochrüstung an seinen Grenzen, dann ist der Tag des ersten Schusses nicht mehr weit. Und dazu müssen die Völker gerüstet sein. Denn noch jeder imperialistische Krieg hat den Sozialismus aus der Taufe gehoben.

Rosa Luxemburg spricht 1907 vor einem Kongress der Zweiten Internationale. Quelle: Archiv RoterMorgen

Unermüdlich haben Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht vor dem 1. Weltkrieg gegen Militarismus und Kriegshetze gekämpft. Und als die Völker ausgeblutet waren, die Kriegstreiber sich vornehm zurückzogen hatten, da rief Karl Liebknecht 1918 in Berlin die sozialistische Republik aus.

Für den Profit der Reichen gehen sie über Leichen. Auch wenn es immer wieder Wanderprediger des friedlichen Kapitalismus gibt, die mit Diplomatie und dergleichen Schabernack die Proleten blenden möchten, um sie als Kanonenfutter zu gewinnen, der kriegerische Ausweg aus der kapitalistischen Überproduktion von Geld und Ware ist unvermeidlich. Die unvorstellbare Menge an Reichtum auf der einen Seite oder die Wahnvorstellung, es gäbe zu viele Menschen auf der Erde und sie müssten vernichtet werden per Krieg, das zeugt davon, dass das System des Kapitalismus pervertiert ist. Die Profitmaximierung als Motor der Wirtschaft funktioniert einfach nicht und zerstört lediglich die Lebensgrundlage der Menschheit.
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Die Loslösung der Kapitalismus vom Feudalismus mag zu seiner Zeit ein Fortschritt gewesen sein. Die Entstehung der Industrie und der Massengüterfertigung und der Niedergang des Handwerks, der Konsum von wohlfeilen Massengütern auch durch den Proleten wird heutzutage als Wohlstand verkauft. Doch was ist der Preis? Ist er der wirkliche Preis? In der Buchhaltung des Kapitalisten und an seiner Börse zeigen die Indizes nach oben und seien es die vom Untergang des Kapitalismus, es wird fleißig darin investiert und auch mit Profit. Der Begriff Greenwashing macht die Runde und der Ökologismus hat Hochkonjunktur.
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Anlässlich des NATO-Gipfels demonstrieren u. A. der ehemalige Bundeswehrgeneral Gert Bastian, der Künstler Joseph Beuys und der Grünen-Politiker Lukas Beckmann gegen die Nachrüstung. Quelle: Archiv RoterMorgen

Einst waren die GRÜNEN eingefleischte Pazifisten und der GRÜNEN-General Bastian legte sich in Mutlangen vor die Hochrüstung der Mittelstrecken Atom-Raketen. Bis dann der Realo Joschka Fischer zusammen mit Schröder in Jugoslawien den ersten völkerrechtswidrigen, wie Schröder selber zugibt, Angriffskrieg veranstaltet mit der Bundeswehrmacht. Heute turnt der Vizekanzler Habeck im Pulverfass Ukraine mit harten Hut herum und seine Außenministerin Baerbock weist frech die russische Expansionspolitik zurück, indem sie meint, die Energiewende reiche aus, ohne russisches Gas vollzogen zu werden. Dabei wird gerade Fossilgas grün gewaschen nebst Atomkraft. Statt die Steuern zu senken oder fallen gelassen bei den Energiepreisen, gehen diese mit Steuer senkrecht nach oben. Ein tolles grünes Wahlgeschenk, das gern grün als sozial verkleistert wird. So aber wird die Kriegskasse gefüllt.
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Erstveröffentlichung am 22. Januar 2022 auf »ROTER MORGEN«
Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Herausgebers. Bilder wurden von der Redaktion »RoterMorgen.eu« hinzugefügt.
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